Schülerbetriebspraktikum 2008
10. 01.+ 11.01.08 Vorbereitung
14.01. - 25.01.08 Praktikum
28.01. + 29.01.08 Nachbereitung

Zum zwanzigsten Mal fand am Gymnasium Beverungen das Schülerbetriebspraktikum der Jahrgangsstufe 11 statt. Zwei Wochen lang arbeiteten 96 Oberstufenschülerinnen und -schüler in den verschiedensten Betrieben und Institutionen im Dreiländereck und lernten dabei "Arbeitswelt" kennen. Bei der Auswertung lautet die einhellige Meinung: "Es war anstrengender als Schule, aber es hat echt 'was gebracht!"
Eingeteilt in die Bereiche Industrie, Handwerk, Einzelhandel, Schulen, Kindergärten, Medizin, Büro und Verwaltung hatten sich die Jugendlichen zwei Tage lang mit ihren neun betreuenden Lehrern intensiv auf das Praktikum vorbereitet, das am Gymnasium weniger der Berufsfindung als vielmehr der "Berufserkundung" dient. Die anschließenden zwei Wochen an den Arbeitsplätzen empfanden die meisten als sinnvolle Ergänzung zu ihrer theorielastigen Ausbildung in der Schule. Jennifer Gräbeldinger (16), die ihr Praktikum in der Exportabteilung der Beverunger Firma "HEGLA" absolvierte, ist immer noch beeindruckt von den "positiven neuen Erfahrungen im Umgang mit Vorgesetzten" und zugleich stolz darauf, dass ihr "so viele verantwortungsvolle Aufgaben" anvertraut wurden. Ihr Mitschüler Jonas Scheideler (16) begegnete als Betreuer in der Behindertenwerkstatt St.Nikolaus in Warburg "außergewöhnlichen Menschen" und will dort später vielleicht seinen Zivildienst ableisten, denn "das Arbeitsklima war sehr gut". Ob bei der Meierhof-Brauerei in Ottbergen, der Bundeswehr-Radarstation in Auenhausen oder auf dem Sudheimer-Pferdehof bei Brakel - überall gewannen die Beverunger Gymnasiasten sehr unterschiedliche Erkenntnisse über Arbeitsabläufe, von denen sie im Rahmen der zweitägigen Auswertungen gegenseitig ausführlich berichteten. Diskutiert wurden dabei auch Fragen der Mitbestimmung, Personalführung und Teamarbeit sowie Grundlagen der Betriebswirtschaft. Organisator und Praktikumsleiter Friedel Ewerdwalbesloh lobte anschließend besonders die zahlreichen kooperationsbereiten Betriebe, "ohne deren Engagement wir dieses Projekt nicht zwanzig Jahre lang realisieren könnten". Den Praktikanten selbst, nach konstruktiver Kritik gefragt, fällt immer nur eins ein: "Die Zeit in den Betrieben war zu kurz - eine Woche länger wäre wirklich besser!"

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"Ich durfte sehr viel selber machen": Jennifer Gräbeldinger, Schülerin der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Beverungen, absolvierte ihr Betriebspraktikum in der Exportabteilung der Beverunger Firma "HEGLA".

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"Das Arbeitsklima war sehr gut": Als Betreuer in der Warburger Behindertenwerkstatt St.Nikolaus - hier an der computergesteuerten Fräsmaschine - übte Jonas Scheideler, Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Beverungen, bei seinem Praktikum den Umgang mit "außergewöhnlichen Menschen".

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